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12.5.2021 - Beata Cece

Fragen und Antworten zum Waller Sand

Stadtentwicklung

Seit seiner Eröffnung im Mai 2019 ist der Strandpark Waller Sand, der sich über eine Fläche von drei Hektar erstreckt, ein beliebtes Ausflugsziel. Weil es immer wieder Rückfragen zu diversen Themen rund um den Waller Sand gibt, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Bauarbeiten am Hochwasserschutz-Projekt "Waller Sand"
© WFB / Frank Pusch

1) Dürfen wir am Strandpark grillen?

Auf dem Sand selbst ist das Grillen zurzeit nicht erlaubt, da sonst Verunreinigungen durch Asche entstehen. Angedacht ist die Einrichtung von mehreren festen Grillstellen. Sobald hier eine Entscheidung getroffen ist, informieren wir. 

2) Warum ist das Schwimmen am Waller Sand nicht erlaubt?

Im Hafenbecken fahren Schiffe. Das Baden ist deshalb aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Um ins Wasser zu kommen, müsste man außerdem über die wackligen, rutschigen und spitzen Wasserbausteine klettern. Wer dabei fällt, kann sich schwere Verletzungen zuziehen. 

3) Wird es andere Möglichkeiten geben, sich im Sommer abzukühlen?

Kinder können sich an den Wasserspielplätzen erfrischen und wir denken auch über eine Abkühlungsmöglichkeit für Erwachsene nach.

4) Woran liegt es, dass bei den Wasserpumpen am Wasserspielplatz nicht auf Anhieb Wasser fließt?

Die spezielle Physik der Kolbenpumpe macht es notwendig, den Pumpenschwengel in ausreichender Zahl auf und ab zu bewegen, um die notwendige Wassersäule aufzubauen. Also bitte nicht zu früh aufgeben: Es muss etwas länger gepumpt werden, bis Wasser fließt.

5) Sind Hunde im Strandpark willkommen?

Ja, wenn sie angeleint sind und ihre Besitzer mit ihnen auf den befestigten Wegen bleiben. Wir haben uns auf diesen Kompromiss geeinigt, um allen, die an diesem Ort eine schöne Zeit haben wollen, gerecht zu werden. Außerdem sollen andere Tiere geschützt werden: auf dem Weg zum Molenturm brüten Vögel und hoppeln Feldhasen durchs Grün.  

6) Welche Pflanzen wachsen auf dem Weg zum Molenturm?

Auf dem Weg zum Molenturm stehen Farbtafeln mit Namen, Bildern und Erläuterung der ökologischen Bedeutung aller Pflanzen, die auf der Wildblumenwiese wachsen. Was wir hier schon mal verraten können: Die Pflanzen und Blumen sind für Insekten und Vögel sehr wertvoll.  

7) Wie kommen wir am besten zum Waller Sand?

Der Strandpark ist ein schönes Ziel für eine Fahrradtour. Die Fähre Pusdorp pendelt ab Ende April an Wochenenden und Feiertagen zwischen Lankenauer Höft, Waterfront und Molenturm (Waller Sand). Zudem fahren die Busse 26 und 28 bis Überseestadt-Nord (Waller Sand).

8) Reichen die Mülleimer am Waller Sand aus?

Weil an besucherreichen Tagen die Mülleimer am Sandstrand gelegentlich überquellen, wurden auf dem Schotterplatz in der Nähe der Aussichtsplattform drei zusätzliche Mülltonnen mit einem Fassungsvermögen von jeweils 120 Liter aufgestellt. Wir appellieren an alle Besucherinnen und Besucher: Sollten alle Mülleimer am Strand voll sein, bitten wir darum, auch die Möglichkeiten zur Müllentsorgung auf dem Schotterplatz zu nutzen oder selbst Mitgebrachtes auch selbst wieder mitzunehmen. 

9) Gibt es am Waller Sand öffentliche Toiletten?

Neben der Aussichtsplattform gibt es einen Container mit Damen- und Herrentoiletten. 

10) Wird es mehr gastronomische Angebote geben?

Im Strandpark selbst ist kein Verkauf von Lebensmitteln möglich. Momentan können sich Besucherinnen und Besucher zum Beispiel in der Bäckerei BackStage mit Getränken, Kuchen und Snacks versorgen – oder selbst Picknick mitbringen. Es gibt außerdem Pläne für weitere gastronomische Angebote rund um den Strandpark – zum Beispiel an der direkt angrenzenden Kommodore-Ziegenbein-Allee. Sobald sich hier was tut, informieren wir.  

11) Warum sind die Aussichtsstege nicht vollständig begehbar?

Die letzten drei Meter der Aussichtsstege sind gesperrt, um die dort brütenden Sturmmöwen zu schützen.

12) Ist der Waller Sand eigentlich schon fertig?

Der Strandpark ist noch in der Entwicklung. Zum Beispiel werden noch errichtet: ein Schattenspender und eine Klettermöglichkeit am Wasserspielplatz sowie eine 220 Meter lange Sitzbank entlang des wasserseitigen Uferweges. Am Waller Sand wird sich noch einiges tun. Wir informieren regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und freuen uns über Rückmeldungen und Anregungen.

Autorin: Beata Cece

Weitere Informationen zur Überseestadt Bremen, Ansiedlung und Vermarktung erhalten Sie bei Dagmar Nordhausen, Tel. +49 (0)421 9600 252, dagmar.nordhausen@wfb-bremen.de, und Jons Abel, Tel. +49 (0)421 9600 613, jons.abel@wfb-bremen.de

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