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Gemüsewerft und Hopfengarten, Überseestadt Bremen - Quelle: WFB / Dust & Scratches

Stadt der Zukunft wächst weiter: die Überseeinsel

Zwischen  Europahafen und Weser entsteht mit der Überseeinsel ein neues, urbanes Stadtquartier mit hochwertigen innerstädtischen Wohn- und Dienstleistungsstandorten, Raum für die gewerbliche Entwicklung, neuen Bildungsinfrastrukturen und Freizeitangeboten sowie attraktiven öffentlichen Räumen für Bewohner:innen, Besucher:innen und Beschäftigte in bester Lage direkt an der Weser.

Die Überseeinsel ist ein Teil des Gesamtareals Europahafen-Süd, das durch den Europahafen im Nordosten, die Weser im Südwesten sowie die ehem. Kellogg-Betriebsfläche im Südosten begrenzt wird. Bereits Anfang 2018 begann die Arbeit an Vorstudien als Grundlage eines städtebaulichen Rahmenplans für die Entwicklung der Gesamtfläche des Geländes Europahafen-Süd in der Überseestadt, um das Ziel einer neuen Bebauung des insgesamt ca. 41,5 ha großen Gebiets ab spätestens 2021 zu erreichen, wobei Teile dieser Fläche im Sinne des „Bremer Modells“ auch weiterhin von den vorhandenen Betrieben mittel- bis langfristig weiter genutzt werden.

Luftbild Überseestadt 2016
Das Luftbild zeigt die Überseestadt mit dem neu zu entwickelnden ehemaligen Kellogg's-Gelände. © WFB / Studio B

Neue bedeutende Entwicklungspotenziale

Durch die Aufgabe der Betriebsflächen der Kellogg Manufactoring GmbH und Co. KG, zu denen die Produktionsstätten genauso gehören wie das als Distributionszentrum genutzte Hochregallager, ergeben sich aber nicht nur für die Kellogg-Fläche selbst, sondern auch für die gesamte südliche Seite des Europahafens bedeutende städtebauliche Entwicklungspotenziale. Das insgesamt 15 ha große Kellogg-Grundstück liegt im Eingangsbereich der Überseestadt an der Weser und in unmittelbarer Nähe zur Bremer Innenstadt.

Plan der Südseite des Europahafens
Plan der Südseite des Europahafens, heute das Quartier Überseeinsel © WFB / Archisurf

Wesentliche Planungsschritte

Für den Entwicklungsprozess gab es drei wesentliche Planungsschritte:

  • Um eine vergleichende Beurteilung vornehmen zu können, wurden im Rahmen einer von der Stadtgemeinde Bremen, der Firma Kellogg sowie WPD initiierten Vorstudie sechs Teams beauftragt, mögliche Entwicklungen aufzuzeigen – zunächst bezogen auf die Gesamtfläche Europahafen-Süd. Diese Phase endete im Frühjahr 2018. Im nächsten Schritt wurde das Verfahren durch die Auswahl von drei auf das Kellogg-Grundstück beschränkte Entwürfe vertieft. Die Untersuchung dieser erfolgte dann durch die verbliebenenen beteiligten Parteien, den Vertretern der Stadt Bremen und den Unternehmen WPD sowie Robert C. Spies – das Immobilienunternehmen war zunächst durch Kellogg mandatiert und steht WPD bzw. einer mit der WPD verbundenen Projektgesellschaft zukünftig beratend zur Seite.

  • Der nächste Planungsschritt war die Erstellung eines städtebaulichen Rahmenplans für die Gesamtfläche der Überseeinsel zwischen dem Europahafen und der Weser unter Einbeziehung des Kellogg-Grundstücks. Hierzu gab es parallel ein breites öffentliches Beteiligungsverfahren. Dieser Rahmenplan war wiederum in einem weiteren Schritt Grundlage bzw. Bestandteil des weiterzuentwickelnden Masterplans für die gesamte Überseestadt. 

  • Anschließend folgte die Quartiersplanung als qualifizierte städtebauliche Konzeption für das Grundstück. Mit dieser Konzeptionierung konnte bereits zeitlich überschneidend begonnen werden, sobald die Grundzüge der Rahmenplanung feststanden.
Vorstudien zum Quartier "Überseeinsel"

In einer gemeinsamen Absichtserklärung haben sich die Freie Hansestadt Bremen sowie die Firma Kellogg auf eine abgestimmte Vorgehensweise für die Entwicklung des Kellogg-Areals in Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der gesamten Südseite des Europahafens geeinigt. 

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