Kellogg's-Gelände in der Überseestadt Bremen in 2015.- Quelle: WFB / Wolfgang Kundel

Stadt der Zukunft wächst weiter: die Überseeinsel

Zwischen  Europahafen und Weser soll mit der Überseeinsel ein neues, urbanes Stadtquartier mit hochwertigen innerstädtischen Wohn- und Dienstleistungsstandorten, Raum für die gewerbliche Entwicklung, neuen Bildungsinfrastrukturen und Freizeitangeboten sowie attraktiven öffentlichen Räumen für Bewohner, Beschäftigte und Besucher in bester Lage direkt an der Weser entstehen.

Die Überseeinsel ist ein Teil des Gesamtareals Europahafen-Süd, das durch den Europahafen im Nordosten, die Weser im Südwesten sowie die ehem. Kellogg-Betriebsfläche im Südosten begrenzt wird. Bereits Anfang 2018 begann die Arbeit an Vorstudien als Grundlage eines städtebaulichen Rahmenplans für die Entwicklung der Gesamtfläche des Geländes Europahafen-Süd in der Überseestadt, um das Ziel einer neuen Bebauung des insgesamt ca. 41,5 ha großen Gebiets ab spätestens 2021 zu erreichen, wobei Teile dieser Fläche im Sinne des „Bremer Modells“ auch weiterhin von den vorhandenen Betrieben mittel- bis langfristig weiter genutzt werden.

Durch die Aufgabe der Betriebsflächen der Kellogg Manufacturing GmbH und Co. KG, zu denen die Produktionsstätten genauso gehören wie das als Distributionszentrum genutzte Hochregallager, ergeben sich aber nicht nur für die Kellogg-Fläche selbst, sondern auch für die gesamte südliche Seite des Europahafens bedeutende städtebauliche Entwicklungspotenziale. Das insgesamt 15 ha große ehem. Kellogg-Grundstück liegt im Eingangsbereich der Überseestadt an der Weser und in unmittelbarer Nähe zur Bremer Innenstadt.

Das Luftbild aus 2016 zeigt die Überseestadt mit dem neu zu entwickelnden ehemaligen Kellogg's-Gelände. © WFB / Studio B

Wie geht es weiter?

Durch die Aufgabe der Betriebsflächen der Kellogg Manufactoring GmbH und Co. KG, zu denen die Produktionsstätten genauso gehören wie das als Distributionszentrum genutzte Hochregallager, ergeben sich aber nicht nur für die Kellogg-Fläche selbst, sondern auch für die gesamte südliche Seite des Europahafens bedeutende städtebauliche Entwicklungspotenziale. Das insgesamt 15 ha große Kellogg-Grundstück liegt im Eingangsbereich der Überseestadt an der Weser und in unmittelbarer Nähe zur Bremer Innenstadt.

© WFB / Archisurf

Die nächsten Schritte

Für den Entwicklungsprozess sind drei wesentliche Planungsschritte vorgesehen:

  • Um eine vergleichende Beurteilung vornehmen zu können, wurden im Rahmen einer von der Stadtgemeinde Bremen, der Firma Kellogg sowie WPD initiierten Vorstudie sechs Teams, bestehend aus je einem Stadt- und einem Freiraumplaner, beauftragt, mögliche Entwicklungen aufzuzeigen – zunächst bezogen auf die Gesamtfläche Europahafen-Süd. Diese Phase endete Mitte Februar. Im nächsten Schritt wird das Verfahren durch die Auswahl von drei auf das Kellogg-Grundstück beschränkte Entwürfe vertieft. Die Untersuchung dieser erfolgt dann durch die verbleibenden beteiligten Parteien, den Vertretern der Stadt Bremen und den Unternehmen WPD sowie Robert C. Spies – das Immobilienunternehmen war zunächst durch Kellogg mandatiert und steht WPD bzw. einer mit der WPD verbundenen Projektgesellschaft zukünftig beratend zur Seite.

  • Der nächste Planungsschritt ist die Erstellung eines städtebaulichen Rahmenplans für die Gesamtfläche der Überseeinsel zwischen dem Europahafen und der Weser unter Einbeziehung des Kellogg-Grundstücks. Hierzu wird es parallel ein breites Beteiligungsverfahren geben. Dieser Rahmenplan wird in einem weiteren Schritte Grundlage bzw. Bestandteil des weiterzuentwickelnden Masterplans für die gesamte Überseestadt. 

  • Anschließend folgt die Quartiersplanung als qualifizierte städtebauliche Konzeption für das Grundstück. Mit dieser Konzeptionierung kann bereits zeitlich überschneidend begonnen werden, wenn die Grundzüge der Rahmenplanung feststehen.

Diese beiden Videos von Radio Bremen zu dem Thema vermitteln einen Eindruck der anstehenden Entwicklungen: Sendung: buten un binnen vom 03.03.2017 und  Sendung: buten un binnen vom 24.07.2017.

Vorstudien zum Quartier "Überseeinsel"

In einer gemeinsamen Absichtserklärung haben sich die Freie Hansestadt Bremen sowie die Firma Kellogg auf eine abgestimmte Vorgehensweise für die Entwicklung des Kellogg-Areals in Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der gesamten Südseite des Europahafens geeinigt. 

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
14.06.2018
„2040 ist die Überseeinsel das Quartier, in dem man leben und arbeiten möchte!“

An der Südseite des Europahafens sind die Weichen für ein neues städtebauliches Sahnestück gestellt – die Überseeinsel. Investor des 15 Hektar großen früheren Kellogg’s-Areals ist die Europa Immobilien GmbH, vertreten durch Dr. Klaus Meier. Im Interview spricht er über Chancen, Herausforderungen und Zukunftsvisionen für die Überseeinsel.

Stadtentwicklung, Gewerbe, Immobilien
30.05.2018
Große Ziele für neues Quartier auf Kellogg-Gelände in der Überseestadt Bremen

Ein neues Quartier mit Wohnungen, vielen Grünflächen, Schulen, Kitas und Gewerbe: Diese und andere Ziele stehen im ersten städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt und dem Investor, der in einer gemeinsamen Sondersitzung der städtischen Wirtschafts- und Baudeputation am 29. Mai 2018 mit großer Mehrheit abgesegnet wurde.

Stadtentwicklung, Gewerbe, Immobilien
18.04.2018
Neue Ideen zur Entwicklungen des Kellogg-Geländes

Es gibt neue Pläne für das Kellogg-Areal und das gesamte Gebiet auf der Südseite des Europahafens. Drei städtebauliche Konzepte sind ausgewählt worden und werden in den nächsten Monaten weiter vertieft.

Stadtentwicklung, Gewerbe, Immobilien
17.04.2018
Pläne für die Überseeinsel

Neue Ideen und Entwürfe zur Entwicklung des Kellogg-Areals und dem Gesamtbereich der Südseite des Europahafens in der Bremer Überseestadt wurden vorgestellt. Vorgesehen ist eine Mischung aus familienfreundlichem Wohnen, Freiflächen, öffentlichen Einrichtungen sowie Raum für Dienstleistungen und neue gewerbliche Nutzungen.

Stadtentwicklung, Gewerbe, Immobilien
04.04.2018
Kellogg-Areal verkauft

Das 15 Hektar große Konzerngelände der Firma Kellogg wurde an den Windparkprojektierer WPD veräußert. Erste städtebaulichen Konzepte liegen vor: Im Rahmen einer vielfältigen Durchmischung sollen Wohnungen, öffentliche Einrichtungen sowie Raum für Dienstleistungen und Gewerbe umgesetzt werden.

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