Zum Mittagstisch festgemacht: RIVA

RIVA Eingangsschild
Das RIVA bietet einen sehr leckeren Mittagstisch in schöner Atmosphäre © WFB

Das Gastronomie-Angebot in der Überseestadt ist groß – und somit auch die Auswahl. Gerade mittags soll es ja immer schnell gehen. Aber wohin, bei so vielen leckeren Anlaufstellen? Wir machen den Test. Heute: RIVA.

Lage

Das RIVA liegt direkt an der Weser im Quartier „WeserUfer“. Wo das genau ist? Nun, weithin sichtbar ist der Landmark Tower und zu dessen Füßen liegt das RIVA – quasi. 

Ambiente

Sehr hübsch, edel, gemütlich, modern und dennoch gediegen. Alle Tische sind geschmackvoll eingedeckt (mit echten Stoffservietten!), die weihnachtlich-dezente Deko hat Einzug gehalten und die Hintergrundmusik unterstreicht das Ambiente. Durch die große Fensterfront kommt viel Licht ins RIVA. Einziger Wehrmutstropfen: Weder von innen noch von einem Platz auf Terrasse (natürlich im Sommer…) kann man Weserwasser sehen. Die Balustrade entlang der Promenade ist leider zu hoch. 

Der Blick in die Küche ist übrigens durch eine große, getönte Glasschreibe möglich.

Service

Zuvorkommend, freundlich, schnell. Am Service gibt es nichts zu meckern! Daumen hoch.

Auswahl

Wir fanden die mittägliche Auswahl groß und es ist für jeden etwas dabei. Das RIVA hat sich „mediterran inspiriert“ auf die Fahnen geschrieben und das spiegelt die Mittagskarte auch wider. Darüber hinaus bietet sie deftige Klassiker, was eine nette Abwechslung ist und dem Konzept keinen Abbruch tut. 

Die Mittagskarte wechselt wöchentlich, wobei es eine Wochen- und eine Tageskarte gibt. Zudem ist es möglich, aus einer verkleinerten Abendkarte zu ordern – allerdings dann ohne Mittagstischpreis.

Geschmack

Sehr gut! Wir wählten zwei Klassiker: Spaghetti Bolognese und Erbseneintopf mit Bockwurst. 

Die Spaghetti waren al dente und schön locker, die Bolognese war eine echte und gut abgeschmeckte „Bolo“ – mit Möhren, Sellerie und aromatischen Tomaten, die zusammen mit Hackfleisch die ihnen zustehende Zeit auf dem Herd verbracht haben. Gut gefallen hat uns außerdem, dass der Parmesan frisch vom Stück über die Pasta gehobelt wurde und nicht die teilweise übliche „Krümel aus der Dose“-Variante zum Einsatz kam.

Der Erbseneintopf samt Bockwurst war perfekt für die endlich wieder einsetzenden winterlichen Temperaturen. Es hat lecker geschmeckt, war gut abgestimmt und der Eintopf enthielt alles, was wir erwartet haben: Erbsen (teilweise noch ganz, was uns gefiel), Speck, Kartoffeln, (die richtigen) Kräuter, Wurst. – Alles in allem ein sehr gelungener Mittagstisch!

Preis

Die Mittagspreise sind ok – nicht übertrieben, aber auch keine „Schleuderpreise“. Die Spaghetti (egal ob Bolognese, Carbonara oder Aglio e Olio) kosteten 8,50 Euro. Nimmt man noch ein Getränk dazu (Cola, Fanta, Sprite, Apfelschorle, Selters), kostet das Mittagsangebot 10,50 Euro. Der Erbseneintopf lag bei 6,90 Euro. Wir haben uns ein Wasser dazu bestellt und dann insgesamt 9,50 Euro bezahlt.

Schnelligkeit

Zügig. Wir konnten schnell bestellen und das Essen stand rasch auf dem Tisch. Für einen Mittagstisch genau richtig.

Fazit

Im RIVA gibt es sehr leckeren Mittagstisch in schöner Atmosphäre, eine große Auswahl und freundliches Personal. Volle Punktzahl dafür. Die Preise sind ok. Somit können wir einen Mittags-Abstecher ins RIVA uneingeschränkt empfehlen!

Tipp

Auch, wenn man das Wasser (leider) von der Terrasse nicht sehen kann (zumindest nicht im Sitzen und bei Niedrigwasser), lohnt sich ein Besuch im RIVA auch im Sommer: Die Kombination aus Lage, Essen und Service ist wie ein Urlaubstag oder -abend. Und: Sonntags wird mediterran – und ausgesprochen schmackhaft! – gebruncht. Urlaub vom Alltag gefällig? Das RIVA hat da einiges in petto…

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Projekt „Weserhäuser“ feiert Richtfest

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Zum Mittagstisch festgemacht: PORT im Speicher XI

Das Gastronomie-Angebot in der Überseestadt ist groß – und somit auch die Auswahl. Gerade mittags soll es ja immer schnell gehen. Aber wohin bei so vielen leckeren Anlaufstellen? Wir machen den Test. Heute: das PORT im Speicher XI.

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Daten und Fakten
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Butter bei die Fische! – Die Überseestadt Bremen in Zahlen

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Weiche Kante: Wie geht es voran?

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Vom Mäuseturm bis Marmorsaal. Diese fünf Orte in der Überseestadt sollten Sie unbedingt besuchen.

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