Wohnen in der Überseestadt: Single-Quartier oder familienfreundlich?

Jens Lütjen ist Geschäftsführender Gesellschafter der Robert C. Spies Gewerbe und Investment GmbH. Er vermarktet unter anderem zahlreiche Objekte in der Bremer Überseestadt. Was den Reiz des Quartiers für ihn ausmacht, mit welchem Vorurteil er aufräumen möchte und wohin die „Wohnreise“ gehen sollte, verrät er im Interview.

Jens Lütjen, Geschäftsführender Gesellschafter der Robert C. Spies Gewerbe und Investment GmbH
© WFB / Jan Rathke

Die Überseestadt ist ein teures Pflaster. Hier wohnen nur wohlhabende Singles, oder?

Dieses Vorurteil finde ich fast ein bisschen boshaft. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten: Das Gegenteil wird vor allem in ein paar Jahren der Fall sein.

Es ist fast logisch, dass Wohnen in einem Neubau am Wasser immer teurer ist als in einem Altbau in wasserferner Lage. Am Wasser baut man zum Beispiel mit witterungsbeständigen Klinkerfassaden – die sind teurer als Putzfassaden. Hohe Decken, Wärmerückgewinnungsanlagen, Barrierefreiheit, Tiefgaragen – das alles ist heutzutage oft Vorgabe und lässt Bau- sowie Vermarktungskosten steigen. Somit sind auch Mieten etwas höher als im wasserfernen Bestand.

Dennoch: Einige Wohnungen in der Überseestadt scheinen nicht für Familien mit Kindern finanzierbar zu sein. Oder?

Es ist wichtig, das Thema Miete oder Quadratmeterpreis vor allem auch in Bezug auf die Zielgruppe und somit den Wohnungszuschnitt betrachten. Wen hatten die Projektbeteiligten im Kopf, als sie die Wohnungen planten? Mit den Wohnungen im Schuppen 1 beispielsweise sollte ein ganz anderes Klientel angesprochen werden als wir es mit dem Schuppen 3 nun angehen. Mieten für 200 Quadratmeter-Lofts inklusive einer Garage neben dem Wohnzimmer und mit Blick auf den Europahafen sind zwangsläufig höher als die Miete einer 80 Quadratmeter-Wohnung.

Mit der Überseestadt haben wir das Glück, ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen zu können – und somit eben auch diejenigen, die normalerweise am klassischen Angebot „3 Zimmer, Küche, Bad“ nicht interessiert sind. Auch deswegen entstanden in der Überseestadt Wohnungsangebote, die in dieser Form in Bremen bisher nicht vorhanden waren. Urbaner, klarer, größer, moderner – siehe Schuppen 1 oder Landmark-Tower.

Naherholung in der Überseestadt: der Überseepark
© WFB / Frank Pusch

Ist die Überseestadt denn überhaupt etwas für Familien mit Kindern?

Wir dürfen die Überseestadt nicht stigmatisieren. Hier wird mit und ohne Krawatte gewohnt, Jung und Alt – leider heute meistens noch ohne Kinder – dennoch aber häufig auch in toller Nähe zu den Arbeitsplätzen in der Überseestadt und in der City. Die Vision für den Schuppen 3 sieht unter anderem vor, dass hier durchaus Familien mit Kindern und wenn möglich auch noch die Großeltern direkt nebeneinander wohnen könnten.

Um die Familienfreundlichkeit und die „Durchmischung“ des Quartiers aber noch weiter voranzutreiben, braucht es weitere Angebote, die zum Umzug in die Überseestadt anreizen.

Was wäre das?

Mit dem Überseepark und anderen Naherholungsangeboten ist bereits ein großer Schritt getan. Die Weiche Kante – aus der Sicht der Verantwortlichen würde ich diesen Namen noch optimieren – steht quasi in den Startlöchern und wird einen großen Beitrag zu mehr Freizeitqualität am Standort haben.

Aber ein entscheidender Punkt ist der ÖPNV. Für Familien mit Kindern braucht es einen enger getakteten öffentlichen Personennahverkehr – ein 10 Minuten-Takt wäre ideal. Daran muss gearbeitet werden. Im Idealfall natürlich am Ausbau des Straßenbahnnetzes. Darüber hinaus müsste die Anbindung in Bezug auf familiäre Strukturen nach Walle noch intensiviert – oder gar eine eigene Schule für den Ortsteil Überseestadt vorgesehen werden.

Kurzum: Je mehr familienbezogene Strukturen es in der Überseestadt gibt, desto größer natürlich der Anreiz für Familien hierher zu ziehen. Das geht nicht von heute auf morgen. Und man darf auch nicht zu viel in zu kurzer Zeit erwarten. Die Überseestadt-Entwicklung braucht auf jeden Fall noch rund zehn weitere Jahre. Aber ich bin mir sicher, dass wir hier dann Strukturen vorfinden, die noch mehr Familien ansprechen, die sich ansonsten typischerweise in der Neustadt, in Hastedt, im Viertel oder in der City unmittelbar umgucken würden.

Also heißt die Marschrichtung: mehr familienfreundliche Wohnangebote in der Überseestadt?

Die gibt es ja bereits beziehungsweise wird es sie in den nächsten Jahren geben. An der Hafenkante entstehen zahlreiche Wohnungen, Wohnbauflächen am Kaffeequartier sind ausgeschrieben und mit dem Schuppen 3 gibt es ebenfalls Angebote für Familien. Aber ausschlaggebend ist das Gesamtquartier. Das muss stimmen und stimmig sein für Interessenten. Dabei ist die Naherholungsqualität ein entscheidender Baustein – natürlich neben der sonstigen Infrastruktur. Und noch einmal zurück zum ÖPNV: Ein gut funktionierender ÖPNV lässt die ohnehin bereits zentral liegende Überseestadt in der Wahrnehmung der Menschen noch zentraler erscheinen. Das ist wichtig, denn Zentralität spielt eine immer größere Rolle beim Wohnen.

An der Hafenkante entstehen moderne Wohnneubauten in der Überseestadt
An der Hafenkante entstehen moderne Wohnneubauten in der Überseestadt © WFB

Was wünschen Sie sich von der Überseestadt?

Mit dem Stadtwerder und der Überseestadt hat Bremen eine unheimliche Chance: Welche Stadt hat schon solche Flächen in Citynähe und kann hier etwas Neues erschaffen? Diese Stadtentwicklungsprojekte sind etwas ganz Besonderes.

Mit diesen Quartieren kann Bremen eine Zielgruppe ansprechen, die mit klassischen Produkten nicht zu locken ist. Ich würde sogar so weit gehen und sagen: Mit mutigen Angeboten in der Überseestadt kann man eine Bremen und Norddeutschland affine Klientel ansprechen, die analog in Kopenhagen, Amsterdam oder dem Meatpacking-District in New York wohnen würde. Warum denn nicht?

Was meinen Sie mit „mutiger werden“?

Sich architektonisch etwas trauen und bewusst Andersartigkeit integrieren. Ein paar bunte wohnungswirtschaftliche Klekse wären toll für die Überseestadt. Wobei die jetzige Architektur ja nicht von ungefähr kommt und auch ihre Berechtigung hat: Für die Bauprojekte in der Überseestadt finden ja größtenteils Wettbewerbe statt; jung und national besetzt. Diese werden von einer fachkundigen Jury bewertet und so entsteht diese moderne Architektur. Dennoch: Einfach mal (noch) mutiger werden, Kante zeigen und auch mal nur für eine Nische bauen – weil es hier geht, weil man es hier kann. Wo geht das sonst in der Stadt? Wo sonst kann man für eine solche Architektonische Abwechslung sorgen und überraschen?

Herr Lütjen, wir danken für das Gespräch.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Informationen zur allgemeinen Entwicklung der Überseestadt und freien Bauflächen erhalten Sie bei Dagmar Nordhausen, Tel. +49 (0)421 9600 252, dagmar.nordhausen@wfb-bremen.de und Jons Abel, Tel. +49 (0)421 9600 613, jons.abel@wfb-bremen.de

Überseestadt, Stadtentwicklung
18.05.2017
Es gibt Reis, Baby!

Zukunft Hafen – Rickmers Reismühle: Ein Traditionsbetrieb liefert mehr als eine Beilage aus der Überseestadt in die ganze Welt. Ein Besuch des Unternehmens in der Überseestadt gewährt spannende Einblicke rund um das kleine Korn und seine unzähligen Möglichkeiten.

Überseestadt, Stadtentwicklung
04.05.2017
ISH – drei Buchstaben für die Zukunft Hafen

Die ISH – Initiative Stadtbremische Häfen e.V. hat sich „Zukunft Hafen“ auf die Fahnen geschrieben. Aber wie passen Hafenwirtschaft und die aktuellen Entwicklungen in der Überseestadt Bremen zusammen? Kann das gut gehen? Das haben wir Dr. Heiner Heseler, Geschäftsführer der ISH, gefragt.

Überseestadt, Stadtentwicklung
02.05.2017
Geocaching auf Europäisch

Die 300 Hektar große Überseestadt und das angrenzende Gröpelingen sind Orts- bzw. Stadtteile mit langer Historie. In den letzten Jahren macht sich der Wandel beider Gebiete verstärkt bemerkbar. Auf den Spuren von alten Geschichten und neuen Entwicklungen gibt es jetzt zu entdecken, was in den vergangenen Jahren unter anderem auch mit europäischen Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) angestoßen wurde.

Überseestadt, Stadtentwicklung
27.04.2017
Leinen los!

Alle Wochenendmatrosen aufgepasst: Ab dem 29. April startet das Fährschiff „Pusdorp“ in die neue Saison. Samstags, sonntags und an Feiertagen zwischen 10:30 Uhr und 18:30 Uhr schippert das Fahrgastschiff unermüdlich im 30-Minuten-Takt über die Weser.

Überseestadt, Stadtentwicklung
12.04.2017
Mit dem Frachtsegler in den Europahafen

Klimafreundlicher Kaffee kommt am Samstag, 22. April 2017, mit dem Segelschiff AVONTUUR in der Überseestadt an. Willkommensfest im Europahafen ab 11:00 Uhr.

Überseestadt, Stadtentwicklung
11.04.2017
Durch Raum und Zeit im Infocenter Überseestadt

Das Infocenter Überseestadt gibt es seit 2004. Seit seiner Eröffnung vor 13 Jahren ist viel geschehen in Bremens jüngstem Ortsteil, sodass es jetzt Zeit wurde, die Dauerausstellung einer Generalüberholung zu unterziehen. Nun ist die neue Ausstellungsfläche im Speicher XI fertig und öffnet ab sofort ihre Türen für alle interessierten Besucherinnen und Besucher.

Überseestadt, Stadtentwicklung
06.04.2017
Des Rätsels Lösung – Part II

Was ist das denn? Und warum ist das so? – Beim Bau eines neuen Ortsteils wie der Überseestadt Bremen stößt man immer mal wieder auf Kuriositäten oder (versteckte) Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Zum Beispiel ein Stück einer ganz besonderen Mauer. Aber warum – und was hat das bitteschön mit der Überseestadt zu tun?

Geschichte der Überseestadt
30.03.2017
Ein unzertrennliches Doppel: Kaffee und die Überseestadt Bremen

0,41 Liter Bohnenkaffee pro Kopf trinken die Deutschen durchschnittlich täglich. Insbesondere in Bremen blickt der Wachmacher auf eine lange Tradition zurück. Für den Kaffeeimport in Deutschland sind die bremischen Häfen die bedeutendsten Stationen. Kein Wunder also, dass in der Überseestadt ganze Straßen nach dem koffeinhaltigen Genussmittel benannt sind.

Geschichte der Überseestadt
17.03.2017
Video: Die Überseestadt im Wandel

Die Überseestadt ändert fast täglich ihr Gesicht. Gleichbleibend ist der Wandel – vom ehemaligen Hafen zum lebendigen neuen Ortsteil. Ein Zusammenschnitt von Fotografien, die über verschiedene Jahre hinweg die gleichen Orte abbilden, zeigt die Veränderungen deutlich.

Geschichte der Überseestadt
16.02.2017
Des Rätsels Lösung

Was ist das denn? Und warum ist das so? – Beim Bau eines neuen Ortsteils wie der Überseestadt Bremen stößt man immer mal wieder auf Kuriositäten oder (versteckte) Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Es gibt aber auch bauliche Entscheidungen, die sich auf den ersten Blick nicht direkt erschließen – die auf den zweiten aber umso sinnvoller sind. Wir suchen (und finden!) des Rätsels Lösung.

Überseestadt, Stadtentwicklung
09.02.2017
Der Gastro-Plan für die Überseestadt

Wo kann ich da denn hingehen? Und wo liegt das? Ist das weit weg? – Für alle, die auf der Suche nach einem Restaurant, Bistro oder Café in der Überseestadt sind, gibt es jetzt den Gastronomie-Plan zum Download.

Überseestadt, Stadtentwicklung
02.02.2017
Die Überseestadt: Ein Ort für besondere Projekte

Die GEWOBA hat – zusammen mit der Justus Grosse Projektentwicklung GmbH – mit der Marcuskaje das erste Projekt mit sozial-geförderten Wohnungen in der Überseestadt realisiert. Ob die Vermarktung erfolgreich läuft und welche weiteren Bauvorhaben in der Überseestadt geplant sind, verrät Manfred Corbach, Leiter Immobilienwirtschaft, im Interview.

Überseestadt, Stadtentwicklung
26.01.2017
"Erfolgs-Story der neuen Überseestadt"

Ein Blick zurück auf die "2000er-Jahre": Damals entstanden die ersten Bauten in der Überseestadt und die Entwicklung von Bremens jüngstem Ortsteil nahm Fahrt auf.

Überseestadt, Stadtentwicklung
08.12.2016
Parken in Übersee

Auf der Suche nach einem Parkplatz in der Überseestadt? Wir haben eine Liste der Parkmöglichkeiten in Bremens jüngstem Ortsteil zusammengestellt.

Geschichte der Überseestadt
24.11.2016
Was bisher geschah...

Die Überseestadt verändert ständig ihr Bild: Hier wird gebaut, dort wird neu entwickelt... Wir haben ein Luftbild aus 2004 neben eine aktuelle Aufnahme aus 2016 gelegt und verglichen. Dabei fiel erst einmal nicht viel auf – dann aber umso mehr!

Geschichte der Überseestadt
10.11.2016
Klipp, klar und ohne Schnickschnack

Straßennamen – von Zeit zu Zeit benennen sie einfach die Tatsachen ganz ohne jeden Firlefanz. Nordisch klar sozusagen. Zwei dieser Kandidaten sind die „Überseepromenade“ und „Am Holzhafen“ in der Bremer Überseestadt.

Kultur und Freizeit
31.10.2016
Schwarzlichthof und Hafenrummel - warum die Überseestadt ein Spielparadies ist

Besucher schwingen den Minigolf-Schläger im Schwarzlicht-Ambiente und tauchen ein in die 1950er Jahre: Im „Schwarzlichthof“ und „Hafenrummel“ ist alles handgemacht und genau darin liegt auch der Charme der Anlagen. Theatermaler, Kulissenbauer und andere Gewerke haben mit gewirkt und ein Spielparadies gezaubert.

Überseestadt, Stadtentwicklung
27.10.2016
Getreideverkehrsanlage: Käufer gefunden

Die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat in ihrer Sitzung am 26. Oktober 2016 den Verkauf der Getreideverkehrsanlage in der Bremer Überseestadt beschlossen. Neuer Eigentümer des circa 47.500 Quadratmeter großen Grundstückes samt Immobilie wird die J. MÜLLER AG aus Brake.

Maritime Überseestadt
27.10.2016
Die Alex und die Überseestadt

Von April 2015 bis Oktober 2016 lag die Alexander von Humboldt als Hotel- und Gastronomieschiff im Europahafen in der Überseestadt. Schweren Herzens ließen wir die Dreimastbark nun ziehen. Aber wir begleiteten ihren Umzug an die Bremer Schlachte auf Facebook und Instagram.

Überseestadt, Stadtentwicklung
24.10.2016
Die Überseestadt: Das Wunder an der Weser

Was Werder Bremen kann, kann die Überseestadt schon lange: Sie ist ein "Wunder an der Weser" – sagt auch die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel über die Entwicklung des "Projekts der Superlative".

Überseestadt, Stadtentwicklung
13.10.2016
Begeisterung und Mut

Die Justus Grosse Projektentwicklung GmbH ist seit 2005 maßgeblich am Ausbau der Überseestadt beteiligt. Warum sich das Unternehmen hier in großem Stil engagiert? Faszination, Begeisterung, Mut, Pioniergeist.

Überseestadt in Bildern
29.09.2016
Zeigen, was man hat! Die Überseestadt auf Instagram

Die Überseestadt zeigt gerne was sie hat! Logisch, bei dieser großen Vielfalt. Deshalb hat Bremens jüngster Ortsteil seit Juni 2016 auch einen eigenen Instagram-Account.

Freizeit
15.09.2016
Fahr mal runter! – Naherholung in der Überseestadt

Von Marina bis Molenturm, von Park bis Promenade: In der Überseestadt Bremen gibt es zahlreiche Ecken, an denen man die Seele baumeln und den Alltag hinter sich lassen kann.

Geschichte der Überseestadt
01.09.2016
Techtelmechtel in der Überseestadt: Wenn der Kommodore mit der Herzogin...

Warum heißen die denn so? Wir stellen zwei noch junge Straßen aus der Überseestadt vor und verraten, warum es für ihre Namensgeber leider kein Happy End geben wird.

Ortstermin
18.08.2016
Warum Bremen wahrscheinlich Deutschlands größtes Hopfenanbaugebiet nördlich der Hallertau ist.

Von Grünkohl bis Hopfen: Auf der „Gemüsewerft Dock II“ in der Überseestadt wächst und gedeiht Bio-Gemüse für Bremer Gastronomie und Bremer Craft Beer.

Überseestadt, Stadtentwicklung
10.08.2016
„Übersee_Stadt_Werder. Neue Bauten, neue Räume in Bremen“

Fotografie trifft junge Architektur in der Überseestadt: Die Ausstellung „Übersee_Stadt_Werder. Neue Bauten, neue Räume in Bremen“ zeigt vom 12. August bis 13. September 2016 Fotografien von 26 Architekturstudierenden der School of Architecture an der Hochschule Bremen.

Überseestadt, Stadtentwicklung
04.08.2016
Skatepark Überseestadt – von Hips und Wheelie Tables im Überseepark

Dem Bau des Skateparks in der Überseestadt ging ein aufwändiger Planungs- und Beteiligungsprozess voraus. Stadt, Fachplaner und Jugendliche aus dem Stadtteil machten gemeinsame Sache. Wir haben uns mit dem Planungsbüro für urbane Bewegungsräume unterhalten.

Überseestadt, Stadtentwicklung
07.07.2016
Hier beginnt die Überseestadt Bremen: von Kaffee bis Theater, von historisch bis modern

Die vordere Überseestadt wartet mit Giganten auf: Der Weser Tower ist Bremens höchstes Bürogebäude und die Geschichte des Quartiers ist eng mit dem Kaffee-Riesen Eduscho verbunden. Und was gibt´s hier noch? Wir verraten es.

Gastronomie
23.06.2016
So schmeckt die Überseestadt: Auf gastronomischer Weltreise zwischen Weser-Tower und Speicher XI

Die Gastronomie-Szene in der Bremer Überseestadt ist wahnsinnig vielfältig. Wir nehmen euch mit auf einen Streifzug durch die Küchen des Quartiers.

Geschichte der Überseestadt
20.06.2016
Wer mit wem in der Überseestadt - Straßen und ihre Namen

Sie dienen vorrangig der Orientierung – aber auch der Erinnerung und dem Festhalten von Geschichte. Manche erklären sich von selbst, manche sind völlig unverständlich: Straßen und deren Namen.

Wohnen
09.06.2016
Wohnen in der Überseestadt: Single-Quartier oder familienfreundlich?

Jens Lütjen ist Geschäftsführender Gesellschafter der Robert C. Spies Gewerbe und Investment GmbH. Er vermarktet unter anderem zahlreiche Objekte in der Bremer Überseestadt. Was den Reiz des Quartiers für ihn ausmacht, mit welchem Vorurteil er aufräumen möchte und wohin die "Wohnreise" gehen sollte, verrät er im Interview.

Überseestadt, Stadtentwicklung
02.06.2016
Deputation gibt grünes Licht: Schuppen 3 wird verkauft

Die städtische Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat in ihrer Sitzung am 1. Juni 2016 den Weg zum Umbau des Schuppen 3 in der Überseestadt Bremen geebnet und dem Verkauf des rund 400 Meter langen Gebäudes zugestimmt.

Daten und Fakten
26.05.2016
Butter bei die Fische! – Die Überseestadt Bremen in Zahlen

Was kostet das? Wie viele Arbeitsplätze gibt es da? Wer wohnt denn dort? - Die Überseestadt Bremen entwickelt sich rasant. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen, Daten und Fakten.

Unternehmen
12.05.2016
Da ist das Ding – in der Überseestadt: Warum Champions League- und DFB-Pokal immer nach Bremen gehen.

Der DFB-Pokal, der Champions League-Pokal und die Meisterschale der Fußball-Bundesliga gehen jedes Jahr durch Bremer Hände. Und zwar durch die der Mitarbeiter von Koch & Bergfeld in der Überseestadt – der ältesten Silberwarenmanufaktur Deutschlands.

Maritime Wirtschaft / Logistik
04.05.2016
50 Jahre Containerverkehr über die bremischen Häfen

Am 5. Mai 1966 wurde im Bremer Überseehafen das erste Vollcontainerschiff mit 226 Containern in Deutschland gelöscht. Heute schlagen die Bremer Häfen jährlich weit über fünf Millionen Standardcontainer um und sind damit der viertgrößte Hafen in Europa.

Überseestadt, Stadtentwicklung
21.04.2016
Weiche Kante: Wie geht es voran?

Am 24. April 2016 können sich Interessierte im Rahmen des Bremer Fährtags über den aktuellen Planungsstand für die Weiche Kante in der Bremer Überseestadt informieren.

Überseestadt, Stadtentwicklung
21.04.2016
Prof. Dr. Klaus Hübotter: Ohne ihn wäre die Überseestadt heute nicht, was sie ist - und so manches Bremer Gebäude nicht mehr vorhanden.

Ohne Klaus Hübotter würde es manche Bremer Bauwerke nicht geben. In der Überseestadt gab er mit der Restaurierung des Speicher XI den Anstoß für weitere Entwicklungen.

Kultur und Freizeit
31.03.2016
Vom Mäuseturm bis Marmorsaal. Diese fünf Orte in der Überseestadt sollten Sie unbedingt besuchen.

Zwischen Wendebecken und Holz- und Fabrikenhafen: Wir nehmen Sie mit an fünf unserer Lieblingsplätze in der Bremer Überseestadt.

Überseestadt, Stadtentwicklung
11.03.2016
Die Überseestadt: Wie aus einer 400 Meter langen Keimzelle Bremens neuester Ortsteil wurde

Sie ist eine Mischung aus alt und neu, aus Freizeitstätte und Arbeitsplatz, aus Kreativszene und Großunternehmen: die Bremer Überseestadt.

Überseestadt, Stadtentwicklung
09.03.2016
Von 0 auf 546 in fünf Jahren: Wie mit der Marina Europahafen die Schiffe wieder Einzug in die Überseestadt hielten.

Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2011 erweitert Betreiber Jens Wirdemann die Steganlage der Marina Europahafen fast jährlich. Mittlerweile bietet er 546 Meter Anlegefläche für Hobbyskipper und ihre Boote an. Aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht…

Weitere Artikel