Bauarbeiten am Waller Sand haben begonnen

Bis voraussichtlich Frühsommer 2019 entsteht am Wendebecken in der Überseestadt der Waller Sand, ein Freizeit- und Erholungsort am Wasser. In erster Linie dient die Baumaßnahme jedoch dem Hochwasserschutz: Um 90 bis 120 Zentimeter wird der Uferbereich am Wendebecken angehoben. 
Spüldeiche werden als neue Ufereinfassung errichtet, in deren Schutz bis in die Sommermonate hinein rund 150.000 Kubikmeter Sand über Schiffsanlieferungen an die Uferböschung angespült werden. Sobald der Sand aufgeschüttet ist, beginnt die Ausgestaltung des Ufers und des Strandparks. Baden wird am „Waller Sand“ allerdings aus Sicherheitsgründen nicht möglich sein, da nach wie vor Schiffe im Wendebecken verkehren. Der Strandpark umfasst nach Fertigstellung eine Fläche von rund 2,2 Hektar – das entspricht etwa der Größe von drei Fußballfeldern.

Bereits im vergangenen Jahr wurden die landseitigen Bauarbeiten zur Umgestaltung des Molenturm-Areals begonnen, die im Frühjahr 2018 weitgehend abgeschlossen sein werden. Allerdings bleibt das Areal am Leuchtturm gemeinsam mit weiteren Bereichen am Wendebecken gesperrt. Aus Sicherheitsgründen ist eine Öffnung für Fußgänger oder Fahrradfahrer nicht zulässig, so lange die Bauarbeiten für den „Waller Sand“ laufen. Für den Fähranleger wird zwischen April und Oktober 2018 entweder ein Ersatzanleger an anderer Stelle eingerichtet oder der Fähranleger wird über einen schmalen Zugang erreichbar sein. 


Das Video "Ein Strand für die Überseestadt" aus der Sendung: buten un binnen | regionalmagazin vom 22. Februar zeigt noch einmal sehr anschaulich, was in der nächsten Zeit am Waller Sand alles passieren wird.

Verfolgen Sie auch unsere Fotodokumentation über den Baufortschritt am Waller Sand - ab Februar 2018 - 
bis zur Fertigstellung:

  Februar/März 2018

  April/Mai 2018

  Juni 2018

  August 2018

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Über die Bremer Überseestadt
Die Bremer Überseestadt ist mit einer Fläche von knapp 300 Hektar eines der größten städtebaulichen Projekte Europas. Das alte Hafenrevier wandelt sich zu einem modernen „Standort der Möglichkeiten“ mit einer Mischung aus Dienstleistung, Bürobetrieben, Hafenwirtschaft, Logistik, Freizeit, Wohnen und Kultur.
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