Aufnahme von vom Schriftzug Bremen in der Überseestadt.- Quelle: Sharon Tönsing / WFB Wirtschaftsförderung Bremen

Meilensteine der Entwicklung

Die Überseestadt hat Fahrt aufgenommen

Auf dem knapp 300 Hektar großen Areal im alten bremischen Hafenrevier wird eines der größten städtebaulichen Entwicklungsprojekte Europas realisiert. Seither hat sich die Überseestadt zu einem interessanten, lebendigen und innovativen Ortsteil entwickelt.

In der folgenden Übersicht haben wir einige "Meilensteine der Entwicklung" für Sie zusammengestellt.

Strandpark in Sicht

Die "Weiche Kante“ ist einer der wenigen Orte, an denen die Bewohner des Bremer Westens die Weser hautnah erleben können. Eine landschaftsarchitektonisch gestaltete Sandvorschüttung soll zukünftig dem Hochwasserschutz dienen und einen neuen Freizeit- und Erholungsstandort am Wendebecken schaffen. 

1998: Verfüllung Überseehafen

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Luftbild aus 2007
© WFB / Studio B

Wie der Stein ins Rollen kam…
Um Gewerbeflächen für neue Unternehmen zu gewinnen, entschied sich Bremen, Mitte der Neunzigerjahre, das Hafenbecken des Überseehafens zu verfüllen. Die Umschlagstätigkeiten waren hier zu diesem Zeitpunkt erheblich zurückgegangen. 

Die Verfüllung wurde von Juli bis Dezember 1998 im Einspülverfahren mit Sand aus der Außenweser vorgenommen. – Der erste Schritt zur Umstrukturierung der Alten Hafenreviere –. Heute ist auf dem ehemaligen Areal des Überseehafens der Großmarkt Bremen angesiedelt.
 

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WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Jons Abel
T 0421.9600-613
F 0421.9600-8613
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Dagmar Nordhausen
T 0421.9600-252
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dagmar.nordhausen@wfb-bremen.de

2002: Großmarkt Bremen - Frischezentrum

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Großmarkt Bremen / Frischezentrum
© WFB / Eberhard Altstädt

Neue Frische in Übersee
Das erste Projekt, das im Bereich der Überseestadt realisiert wurde, war der Großmarkt Bremen. Dieser wurde von der linken Weserseite - die Fläche wurde für den Bau der A 281 benötigt - in die Überseestadt verlagert. Er entstand zum großen Teil auf der Fläche des verfüllten Überseehafens und hat eine Größe von 16,3 ha. Die Eröffnung fand am 3. November 2002 statt.


Kontakt:
Großmarkt Bremen GmbH
Uwe Kluge
T 0421.5368211
kontakt@grossmarkt-bremen.de

2002: Ausbau Hansator / Konsul-Smidt-Straße

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Ehemaliger Eingangsbereich zu den stadtbremischen Häfen
Um die Überseestadt mit einer neuen, attraktiven Verkehrserschließung zu versehen, wurden der Ausbau des Hansators und der Neubau der Konsul-Smidt-Straße durchgeführt. Diese Erschließung ist die wichtigste Zufahrt in die Überseestadt und ermöglicht u. a. nahezu den gesamten Verkehr zum Großmarkt. Eröffnet wurde diese Anbindung im Oktober 2002.

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2003: Fertigstellung Masterplan

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Die „Vision Überseestadt Bremen“
Der Masterplan konkretisiert die „Vision Überseestadt Bremen“. Er liefert Informationen über die Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Flächen, Möglichkeiten der baulichen Ausgestaltung und das komplette neue Erschließungssystem. Auf Basis des Planes wurde ein Modell im Maßstab 1:1000 erstellt, das im Infocenter Überseestadt zu besichtigen ist.


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2003: Speicher XI

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Der Speicher XI in der Überseestadt Bremen
© WFB / Ariane Bohms

Der wahrscheinlich längste Flur der Stadt
Der Speicher XI gehört zu den wenigen historischen Gebäuden in den alten Hafenrevieren, die den Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach überstanden haben. Das in den Jahren zwischen 1908 und 1912 erbaute und heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude beeindruckt durch seine Länge von ca. 400 Metern und dem wahrscheinlich längsten Flur der Stadt. Nach Verkauf (2001), Sanierung und Umbau des Speichers (bis 2003) waren ab Sommer 2003 die ersten Nutzer die Hochschule für Künste, das Hafenmuseum Speicher XI, ein Designzentrum, das Infocenter Überseestadt, eine Gastronomie sowie verschiedene Kultureinrichtungen und Dienstleistungsunternehmen.

 

2003: Alte Feuerwache

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Die "Alte Feuerwache" in der Überseestadt
© WFB / Studio B

„Altes Gemäuer“ für neue Ideen
Das Gebäude am Kopf des Holz- und Fabrikenhafens wurde Anfang des 20.Jahrhunderts für die Feuerwehr und den Zoll errichtet und bildet den räumlichen Abschluss des lang gestreckten Holz- und Fabrikenhafens. Das ziegelrote, stark gegliederte Bauwerk ist relativ gut erhalten und liegt in einem städtebaulichen Umfeld von ausdrucksstarker, teilweise denkmalgeschützter Industriearchitektur der Gründerzeit. Anfang des Jahres 2003 sind sowohl Feuerwehr als auch der Zoll aus dem Gebäude ausgezogen. Heute beherbergt die Alte Feuerwache ein italienisches Restaurant mit Blick auf das Hafenbecken und Büroräume für die Kultur- und Kreativwirtschaft


2003: Ausbau Überseetor / Waller Stieg

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Neue Verbindung zu Walle
Eine weitere attraktive Verbindung zwischen der Überseestadt und dem Stadtteil Walle ist mit dem Neubau des Überseetors sowie mit dem Ausbau des Fußweges „Am Waller Stieg“ entstanden.

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2004: Franz-Pieper-Karree

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Das Franz-Pieper-Karree in der Überseestadt
© WFB / Jonas Ginter

Erinnerung an den Überseehafen
Direkt am Überseetor, vor dem sanierten vorderen Teil des Hafenhauses, erinnert auf einer Länge von 300 Metern eine Grünfläche mit Teich an den Überseehafen: das Franz-Pieper-Karree. Der 1897 in Bremen geborene Franz Pieper war Arbeiter und zuletzt 1937-1939 als Lagermeister im Hafen beschäftigt. 1939 wurde er aufgrund eines verweigerten Fahneneides wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Auf Beschluss des Bremischen Senats wurde im Jahr 2008 besagte Fläche im ehemaligen Hafengebiet nach ihm benannt.

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2005: Speicher I

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Der Speicher I in der Überseestadt
© WFB / Frank Pusch

Moderne Lofts im alten Speicher
Der Speicher 1 wurde 1950 als Lagerhaus errichtet. Die Modernität des Gebäudes drückte sich bereits damals in seiner Rasterarchitektur aus. Das Gestaltungsmuster des mit Backstein ausgefachten sichtbaren Stahlbetonrasters wurde später auch für andere Hochbaueten im Hafenbereich stilgebend. Der Speicher 1 ist rund 226 Meter lang, 30 Meter breit und verfügt über 6 Etagen mit einer einer Geschosshöhe von 4 Metern. Dies ermöglicht zeitgemäße Transparenz, Offenheit und Kommunikation. Mit seiner Sanierung 2005 wurde er mit modernen, lichtdurchfluteten Büro- und Gewerbelofts ausgestattet und so einer neuen Nutzung zugeführt. Nicht zuletzt durch seine unmittelbare Nähe zum Europahafen und die architektonischen Rahmenbedingungen bietet er eine ideale Basis, unterschiedliche Nutzungen in den Bereichen Kunst, Kultur, Gewerbe und Dienstleistung unter einem Dach zu vereinen. 

 

2006: Innenstadtanbindung

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Luftaufnahme 2006 mit Anbindung an die Bremer Innenstaadt
© WFB / Studio B

Erweiterte Innenstadtlage
Die Überseestadt wurde durch ein internes Straßenraster erschlossen und über das Überseetor, das Hansator und die Lloydstraße mit den benachbarten Ortsteilen verbunden. 2006 erfolgte die Innenstadtanbindung über die Eduard-Schopf-Allee, einschließlich Straßenbahnanbindungen in die Überseestadt. Die Eduard-Schopf-Allee, benannt nach dem Bremer Gründer des Unternehmens Eduscho, ist eine neue Verbindungsstraße. Sie unterquert die in den 1960er Jahren errichtete Hochstraße B6 und bindet damit die Überseestadt für PKW und ÖPNV an das Stadtzentrum an.


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2009: Verlängerung der Weserpromenade „Schlachte“

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Verlängerung der Weserpromenade "Schlachte" bis in die Überseestadt
© WFB / Ingo Wagner

Immer am Wasser entlang
Seit Mai 2009 können nach etwa einjähriger Bauzeit Fahrradfahrer und Fußgänger auf der Bremer Flaniermeile „Schlachte“ bis zur Überseestadt radeln und spazieren gehen. Die Promenade verbindet die Bremer Innenstadt mit der Überseestadt entlang der Weser. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde eine gepflasterte, behindertengerechte Rampe im Weser Quartier angelegt, über die sowohl Fußgänger als auch Fahrradfahrer von der neuen verlängerten Schlachte zur ebenfalls neuen Straße Stephanitorsbollwerk, der Verlängerung der Lloydstraße, gelangen. 2012 wurden unter anderem die Kajen mit einer neuen Spundwand und einer Hochwasserschutzwand ausgestattet und die Flaniermeile dann 2014, nach 20 monatiger Bauzeit, wieder eröffnet.


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2009: Europahafenkopf / Ludwig-Franzius-Platz

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Treppenanlage am Europahafenkopf mit Ludwig-Franzius-Platz, 2009
© WFB / Jens Lehmkühler

Ein Platz am Wasser
Im Mai 2009 wurden die überdimensionalen Treppenstufen am Kopf des Europahafen-Beckens fertig gestellt. Die versetzt angeordneten Stufen laden zum Entspannen, Verweilen und Seele baumeln lassen ein – mit Blick auf das Wasser und die Marina Europahafen. Zu den Treppenstufen führt der ebenfalls im Mai 2009 fertig angelegte Hilde-Adolf-Park. Rund 400 Bäume säumen die 500 Meter lange und 35 Meter breite Parkanlage. Sie wird durch moderne Betonelemente durchzogen, die zum Hinsetzen einladen und das Gelände in verschiedene Bereiche, wie Rasenfläche und Baumstreifen gliedern. 

Beim Umbau der alten Kajenanlage zur Promenade wurde der Hochwasserschutz neu hergestellt und für die nächsten Jahrzehnte angelegt. Die Promenade umgibt den gesamten Kopf des Europahafens und ist gesäumt von Gastronomie und Einzelhandel.

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2009 - 2012: Maritime Meile Europahafen

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Weitläufige Promenaden für Fußgänger und Radfahrer
© WFB / Jens Lehmkühler

Neue Urbanität am Hafen
Rund um das Hafenbecken des Europahafens ist in ungeahnter Schnelligkeit eine neue Urbanität aus Leben und Arbeiten entstanden. Maritime Flaniermeilen, terrassierte Promenaden, Gastronomie und Einzelhandel sowie eine Marina verbinden sich rund um den Europahafen mit modernen Büroimmobilien. Bemerkenswert ist der außergewöhnlich breite Branchenmix. An der Nordseite des Europahafens wurde 2009 das erste Teilstück der maritimen Promenade fertig gestellt. Mit der Marina Europahafen kehrten 2011 Schiffe zurück in den Europahafen. Seitdem liegen an dem privaten Anleger Sportboote und der öffentliche Anleger bietet Platz für Fahrgastschiffe sowie historische Schiffe. In 2012 konnte dann bereits die heute ca. 1,5 Kilometer lange Weiterführung der weitläufigen Promenade eingeweiht werden. Mit ihrem oberen und unteren Teil und einer Breite von insgesamt 16 Metern bietet sie viel Platz zum Fahrradfahren und Spazierengehen. Sie dient aber auch einem ganz praktischen Zweck: Durch die neu eingebrachte Spundwand wurde die Hochwasserschutzlinie erhöht.


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