Waller Sand- Quelle: A 24 LANDSCHAFT Landschaftsarchitektur GmbH

Waller Sand - wasserorientierter Naherholungsort

Strandpark in Sicht

Am Wendebecken wächst ein neues Freizeit und Erholungsgebiet für die Überseestadt und die angrenzenden Stadtteile Gröpelingen und Walle: der Waller Sand (ehemals "Weiche Kante").

Dort, wo heute noch eine fade Steinvorschüttung zu sehen ist, entsteht (nach heutigem Stand) bis voraussichtlich Frühsommer 2019 ein Uferbereich mit Strand, und Spielmöglichkeiten, der zukünftig auch mit der Weserfähre von Gröpelingen und Pusdorf aus sehr gut zu erreichen ist.

Ein Ort mit Potenzial
Den Molenturm zur linken, gegenüber die imposante Silhouette der Getreideverkehrsanlage und Schiffe, die den freien Blick weserabwärts kreuzen: Der Uferbereich am Wendebecken im Nordwesten der Überseestadt könnte viel mehr sein, als ein Platz mit unattraktiver Steinvorschüttung und wenig Aufenthaltsqualität. Naherholung, Freizeit, Entspannung, Erlebnis – ein Ort mit Potenzial. Und genau das wird mit der Entwicklung des Waller Sandes jetzt gehoben.
Die Steinvorschüttung dient dem Hochwasserschutz, muss aber erneuert werden. Die Chance, um diesem Ort wieder Leben einzuhauchen. Sand rückt anstelle der Steine, eine Bepflanzung schmückt den Uferbereich, ein sanfter Übergang zwischen Land und Wasser – der Waller Sand – entsteht. Aufgrund des regen Schiffsverkehrs wird das Baden an dieser Stelle aber nicht möglich sein.

Die Baumaßnahme
Im Sommer 2017 starten die Bauarbeiten, voraussichtlich im Frühjahr 2019 soll alles fertig sein. Bis dahin stehen wasserbauliche und landschaftsarchitektonische Maßnahmen an. Unter anderem werden sogenannte Spüldeiche entlang der künftigen Wasserkante angelegt und mit Sand eingespült, bis das gewünschte neue Niveau erreicht ist. Weitestgehend unter der Wasseroberfläche verborgen sichern Steine die Anlage ab. Von der eingebrachten Hochwasserschutzwand aus verläuft dann eine langsam abfallende Sandvorschüttung bis ins Wasser hinein – ein Strand entsteht. Die oberen Meter der neuen Strandfläche sowie das Areal um den Molenturm bekommen eine neue Bepflanzung. Zudem entsteht ein barrierefrei zugänglicher Uferweg und das Areal insgesamt erhält einen harmonischen landschaftsarchitektonischen Schliff. 

Warum und für wie viel?
Mit der Entwicklung des Waller Sandes verfolgt die Stadt Bremen zwei zentrale Ziele: Zum einen ist sie ein Modellprojekt für einen zukunftsfähigen und urbanen Hochwasserschutz, der neue Räume schafft, die Erlebbarkeit des Wassers und der Uferzone fördert, eine Trennung von Stadt und Wasser vermeidet. Zum anderen übernimmt sie eine städtebauliche Scharnierfunktion: Der neue Freizeit- und Naherholungsort soll die Bremer Überseestadt und die Stadtteile Gröpelingen sowie Walle näher zusammenbringen. Bei der Entwicklung des Waller Sandes entstehen Kosten von knapp 8,7 Millionen Euro. Zur Finanzierung des Projektes konnte die Stadt Bremen in erheblichem Maße Drittmittel einwerben – fast 85 Prozent der Kosten übernehmen der Bund sowie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung.

Efre-Logo_Klein Logo_Nationale_Projekte

Waller Sand: Baufortschritt verfolgen!

Im Januar 2018 wurde mit den wasserseitigen Bauarbeiten für den Waller Sand am Wendebecken in der Überseestadt begonnen. Bis Frühsommer 2019 entsteht hier ein Freizeit- und Erholungsort am Wasser. Verfolgen Sie mit uns den Baufortschritt.