Weiche Kante: Wie geht es voran?

Modell zum Projekt "Weiche Kante"
Modell zum Projekt "Weiche Kante" © WFB/Frank Pusch

Die Planungen für die Weiche Kante am Wendebecken in der Überseestadt schreiten voran. An welchem Punkt stehen die Planungen derzeit? Wie soll der neue Freizeit- und Naherholungsort für den Bremer Westen aussehen? Und können noch Ideen für die Umgestaltung des Areals eingebracht werden? – Interessierte sind eingeladen, den Waller Sand am Sonntag, 24. April 2016 im Rahmen des Bremer Fährtags kennenzulernen.

Projektverantwortliche des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH erläutern anhand eines Modells die Pläne und Rahmenbedingungen im persönlichen Gespräch. Wer sich ein Bild von der Weichen Kante und dem Planungsstand machen möchte, schaut einfach zwischen 11:00 und 17:00 Uhr am Informationsstand in der Nähe des Fähranlegers am Wendebecken vorbei.

Wünsch dir was: Ideen auf den letzten Drücker?

Interessierte sind eingeladen, die Weiche Kante am Sonntag, 24. April 2016 im Rahmen des Bremer Fährtags kennenzulernen
Interessierte sind eingeladen, die Weiche Kante am Sonntag, 24. April 2016 im Rahmen des Bremer Fährtags kennenzulernen © WFB/Frank Pusch

Den Überlegungen zur Umgestaltung der Fläche ging eine öffentliche Planungswerkstatt im Dezember 2015 voraus. Hier konnten Interessierte ihre Ideen für die Weiche Kante einbringen, entwickeln und diskutieren. Einiges ist bereits in die weiteren Vorplanungen eingeflossen. Wer neugierig ist, ob die eigene Anregung durch die Planer weiter verfolgt wurde, kann dies am 24. April erfragen. Und wer mag, kann sogar noch „Last-Minute-Ideen“ für das Projekt am Informationsstand einreichen. „Die Planungen sind zwar bereits weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. Wenn ein Wunsch an die Weiche Kante sinnvoll in die bisherigen Überlegungen integrierbar ist, prüfen wir diesen gerne noch“, sagt Projektleiterin Nicole Raming von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH.

Die Entwicklung der Weichen Kante wird im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus – Zukunftsinvestitionsprogramm“ mit rund 2,8 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Im Mai wird den parlamentarischen Gremien ein weiterer Finanzierungsbaustein aus dem bremischen EFRE-Programm zur Entscheidung vorgelegt, mit dem das Projekt dann über die gesamte Länge zwischen Molenturm und Kühlhausnase umgesetzt werden kann.